Eine Anlage mit besonderer Geschichte

Die Geschichte des Tennis Center München Nord – als hier ein Weltstar seinen Grundstein legte

Manchmal ist es nicht das Flutlicht, nicht der Belag und nicht einmal die Anzahl der Plätze, die einen Ort besonders machen – sondern die Geschichten, die dort entstanden sind. Im Tennis Center München Nord in Oberschleißheim hängt im Foyer – direkt neben dem Cola-Automaten – ein übergroßes Plakat von Novak Djokovic. Es ist mehr als Dekoration: ein sichtbares Erinnerungsstück an eine Zeit, in der hier an der Dachauer Straße nicht nur Tennis gespielt wurde, sondern in der ein späterer Weltstar einen wichtigen Baustein für seine Profikarriere setzte.

Die Zeit der Akademie: Training auf Spitzensport-Niveau

Der Hintergrund: Djokovic trainierte als Teenager in der Tennis-Schule von Niki Pilić, unweit der Regattastrecke. Ehemalige Trainingspartner erinnern sich im Rückblick an seine enorme Zielstrebigkeit – und daran, dass er sich in kurzer Zeit so stark entwickelte, dass er ihnen „bald überlegen“ gewesen sei.

Solche Entwicklung ist im Tennis nie Zufall. Sie entsteht aus Struktur, Wiederholung, Fokus – und einem Umfeld, das Leistung nicht nur ermöglicht, sondern konsequent einfordert.

Heute: Ein Center für Tennissport – anders als früher

Der Standort ist bis heute ein Tennis-Ort, aber mit einem anderen Schwerpunkt als damals:

  • Das Tennis Center hat 11 Plätze, davon 3 Hallenplätze.

  • Die Plätze werden vermietet – heute spielen dort vor allem Amateure.

  • In der Anlage kann man weiterhin Zimmer zum Übernachten buchen – auch solche, in denen damals Djokovic und andere untergebracht waren.

  • Das frühere Niki-Pilić-Ausbildungszentrum existiert in dieser Form nicht mehr – es ist Teil der Geschichte.

Was wir als Tennisschule daraus mitnehmen

Orte verändern sich – aber die Prinzipien von Entwicklung bleiben gleich. Die Geschichte rund um Djokovic und die Zeit der Akademie steht sinnbildlich für das, was im Tennis immer zählt:

  • Disziplin im Alltag, auch wenn niemand zuschaut

  • Routinen statt „Zufallstraining“

  • ein klarer Fokus auf Aufschlag/Return und wiederholbare Standards

  • Zielstrebigkeit in den Details – Punkt für Punkt, Einheit für Einheit

Genau daran orientieren wir unser Training: Fortschritt nicht als Motivationsthema, sondern als System. Technik, Taktik und mentale Routinen sollen am Ende dort funktionieren, wo es zählt: im Match, unter Druck, in engen Momenten.

Du willst (oder dein Kind will) nicht nur spielen, sondern spürbar besser werden?

Dann lass uns gemeinsam einen Trainingsplan bauen, der im Wettkampf trägt – mit Struktur, Matchmustern und klaren Routinen.